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Voller Zug

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Aus der Sicht des Webmaster


Wie kann man sich einen Webmaster vorstellen?

Ein großer Teil stellt sich darunter jemanden vor, der komplett im Hintergrund agiert, den keiner kennt, niemand sieht, sondern von dem man nur etwas merkt, wenn sich an der Seite etwas ändert. Persönlich kennen ihn also nur wenige, aber das muss nicht so sein!

In Hüinghausen gab es oft verblüffte Gesichter, wenn man mit mir über die Webpräsenz sprach und dann als Antwort bekam das ich diese Änderung gerne übernehme, sobald ich wieder zuhause in Österreich bin und falls es noch weitere Anregungen gäbe, immer versuchen würde sie umzusetzen. Man kannte sich also halt einfach nur nicht, das kann man ändern.

Ein Selbstportrait


Schmalspur-Expo Hüinghausen – Ein Bericht der Geschehnisse am Rande


Insgesamt 9 Stunden Anfahrt lagen hinter uns, als wir Hüinghausen erreicht hatten. Ursprünglich dachten wir, wir kämen nach der österreichischen Grenze schneller voran als bisher, doch zahlreiche Baustellen und immer wieder für schmunzeln sorgende Geschwindigkeitsbeschränkungen, oft aufgrund deren Länge oder Art der Signalisierung, wussten dies zu verhindern.

Aber wenden wir uns lieber dem Wesentlichen zu, der Schmalspur-Expo. Überraschend problemlos fanden wir von der Autobahn bis zum Ausstellungsgelände, nachdem wir gleich nach der Autobahn den erhofften Wegweiser erblickten und somit auf unser "fehlerfreies" Navigationssystem getrost verzichten konnten … doch nur noch 11km bis nach Hüinghausen, nicht mehr 420km. Angekommen am Gelände der Expo begegneten uns gleich viele bekannte, durchaus gestresst aussehende, Gesichter, wurde doch bereits vor einigen Stunden mit den Vorarbeiten zum Aufbau begonnen. Also haben wir uns, kaum aus dem Auto heraus, gleich einmal am Aufbau beteiligt, dabei kann man ja bekanntlich nie genug hilfreiche Hände haben.

Gegen 22.00 Uhr, und der Ankunft unseres Info-Redakteurs, der ebenfalls an diesem Tag die vorzügige der Autobahnen kennen lernen durfte, rund zwei Stunden im Stau stand, war der Großteil der Anlagen aufgebaut, die Stimmung war merklich gelassener und man begab sich in die Quartiere, Gerüchten zufolge dauerte es dann aber noch geraume Zeit bis alle schliefen.

Der erste Tag begann früh morgens, die Gesichter haben sich merklich verändert, die kurze Nacht macht sich bei fast allen bemerkbar, man ist nicht mehr gestresst sondern müde. Nach einem ausgiebigen Frühstück und einigen Tassen Kaffee später ging es an die letzten Vorbereitungen, pünktlich zur Eröffnung war dann alles fertig und vier Tage Expo konnten beginnen.

Neben einigen Gelegenheiten 0n30 zu fahren und anderen helfenden Tätigkeiten schaffte ich es sogar seit langem mal wieder ein paar Tage abseits vom Stress und Chaos in der Heimat zu verbringen und machte ein paar Tage lang die Umgebung mit meiner Kamera unsicher, schaffte es sogar mich einmal für 40 Minuten einfach mal hinzusetzen und die Landschaft zu genießen. Wohl ein Grund der mich noch einige Male ins Sauerland locken wird, die herrliche Umgebung und die netten Leute.

Doch alles hat mal ein Ende und der letzte Ausstellungstag neigt sich dem Ende zu, alle Anlagen sind verstaut, für die meisten beginnt die Heimreise, ich baue gerade gemeinsam mit Ulli unseren Arbeitsplatz ab, tippe noch die letzten Zeilen dieses Beitrages und bereite mich bereits auf die morgige Heimfahrt vor, wir rechnen mit zehn Stunden Autofahrt, die Staumeldungen häuften sich in den letzten Tagen.

[Stephan Rewitzer]


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